Heute hat der Gartenverein 62 Gärten.

 

Der Gartenverein ist aus einem Teil des Nachbargartenvereins „In den Westkämpen“ hervorgegangen. Es ist der heutige westliche Weg im Verein, der „Gründungsweg“. Vor dem Weiterbau der „Hannöversche Strasse“ nach Osten zur „Flughafenstrasse“ reichte dieser Weg bis zu den Gärten der Häuser am „Mahlenburger Weg“. Durch den Weiterbau wurden einige Gärten „platt“ gemacht.

 

Die damaligen verbleibenden 21 Gartenfreunde trennten sich vom Gartenverein „In den Westkämpen“ und gründeten im September 1970 unter Mithilfe des Stadtverbands einen eigenen Gartenverein, den Gartenverein „Am Westheck e.V.“ Der erste Vorsitzende des neuen Vereins wurde der Gartenfreund Hans Lohsträter.

 

Zwischen dem ersten Weg, dem „Gründungsweg“, und dem Nachbarverein „In den Westkämpen“ lagen noch mehrere tausend m2 Brachland, teils mit Feuchtgebieten. Schon 1971 bis 1973 wurde der Verein mit dem „Laubengang“ um 17 Gärten erweitert. Im Oktober 1982 wurden auf diesem Brachland von der Stadt Dortmund weitere 24 Gärten eingerichtet. Bewerber für einen Garten gab es genug, und so begannen die Gartenfreunde rasch mit dem Bau ihrer neuen Lauben.

 

Im Oktober 1983 wurde im ganzen Gartenverein jede Laube in Eigenleistung der Gartenfreunde mit einem Stromanschluss ausgerüstet; Kosten ca. 380,- DM je Garten. Unter dem damaligen Vorsitzenden Heinrich Bovensmann wurde das Konzept und die Ausführungen vom Gartenfreund Bernhard Spata unter Mithilfe des Gartenfreunds Fell und anderer erarbeitet und überwacht. Alle Erdarbeiten wurden in Gemeinschaftsarbeit ausgeführt, das Innenleben der Verteilerkästen installierten die Gfd. Mohnert und Kleinau. Jede Laube hat ihren separaten Kabel-Anschluss mit einem eigenen Zähler für max. 20 A.

 

Gerade die neuen Gartenfreunde, die noch Bauarbeiten an der neuen Laube zu erledigen hatten, waren für diese Maßnahme sehr dankbar und aufgeschlossen. Auf der Mitgliederversammlung, bei der die Elektrifizierung beschlossen wurde, gab es nur vier Gegenstimmen. Einige Jahre später wollte keiner mehr seinen Stromanschluss missen. Auch die vereinzelten Bedenken, dass es durch den Stromanschluss im Verein lauter werde (wegen der vielen Feiern und Partys) und dass die Gefahr der Laubeneinbrüche steige haben sich nicht bewahrheitet.

Wir haben keine Sickergruben oder Auffangbehälter mehr.

Seit Anfang März 2004 hat jede Gartenlaube und auch die Vereinstoilette einen Anschluss an das öffentliche Kanalnetz.

Es passt genau.

 

 

 

So war es im Garten Nr. 60..

 

 

Da half uns aber die Firma Hengst.

Der beste Baggerfahrer "flüchtet".

 

Zum Klo?

v. li. Jürgen Großkopf Max Fuchs und ein Aumüller

 

 

v. li. Rudi Guzdiol Karl-Heinz Sikora Bernhard Spata

 

 

Da geht es unter der "Hannöversche Strasse" durch
Da geht es unter der "Hannöversche Strasse" durch

Das ist der Durchstich zum Hauptkanal auf der südl. Seite der "Hannöversche Strasse"

Wiederum in Eigenleistung wurden weit über 2000 m Abwasserrohre verlegt, teils bis zu einer Tiefe von ca. 1,80 m. Die Trassenführung und die Erdarbeiten waren nach langen Diskussionen in Abstimmung mit dem Vorstand durch den Gartenfreund Bernhard Spata konzipiert worden. Die Arbeiten erfolgten unter Aufsicht des Vorstands, besonders der Gartenfreunde Max Fuchs und Karl-Heinz Sikora. Unsere Gartenfreunde waren so zügig und engagiert, dass nach ca. zwei Monaten von den Erdarbeiten fast nichts mehr zu sehen war

 

Da die Gräben einmal offen waren, haben wir gleich für den "Gründungsweg" und den Weg "Zum neuen Grund" ein Kabel für eine vernünftige Wegebeleuchtung mit eingebuddelt.

 

Den Anschluss und den Durchstich zu dem städtischen Abwasserkanal auf der Südseite der „Hannöversche Strasse“ wurde jedoch von einer autorisierten Fachfirma erstellt. Finanziell wurde diese Aktion durch Mittel des Stadtverbands realisiert. Jeder Gartenfreund hatte nur einen Eigenanteil von 50,- € zu leisten

 

Der Hauptweg wird erneuert

Unter der Regie der Gartenfreunde Aumüller und Spata wurde mit finanzieller Hilfe des Stadtverbands und tatkräftiger Hilfe von "Ein-Euro-Jobbern" 2005 der Hauptweg neu gepflastert und anschließend mit finanzieller Gemeinschaftsaktion der beiden Nachbarvereine "In den Westkämpen" und "Am alten Flughafen" eine Wegebeleuchtung installiert.

 

So ging es los, recht mühsam alles.

Gerade angefangen, und schon müde. Frank Voß,

Michael Aumüller

 

 

Es ist vollbracht, der letzte Stein kommt rein.

Der Hauptweg vom Westheck zur Flughafenstrasse
Der Hauptweg vom Westheck zur Flughafenstrasse

Sie leuchten.

Bei den laufenden Kosten brach die Solidarität der drei Vereine schnell auseinander, auch die Stadt Dortmund hat mit fadenscheinigen Erklärungen der Verwaltung "dankend" abgelehnt, worüber die Gartenfreunde sehr enttäuscht waren. Der Unterhalt wird jetzt nur anteilig von den zwei Vereinen gezahlt. Diese Wegebeleuchtung wurde von der benachbarten Bevölkerung sehr begrüßt. Es wird gerade in der dunkleren Jahreszeit nicht nur der Weg der Gartenfreunde zu den Parkplätzen erhellt sondern auch morgens für die Schulkinder und Berufstätigen der Durchgangsweg vom Westheck zur Bushaltestelle an der Flughafenstrasse.

 

Ein eigenes großes Vereinsheim hat der Verein nicht. Nur eine kleine Vereinslaube, die einmal auch eine Gartenlaube war. Die jährliche Mitgliederversammlung halten wir daher im Vereinsheim des Nachbarvereins ab. Trotzdem hat sich der Verein - im Rahmen seiner Möglichkeiten - mit einer Grillhütte, einer Toilettenanlage und einer "wettergeschützten Kommunikationsfläche“ so erweitert bzw. eingerichtet, dass man auch schöne Sommer- und andere Feste ausrichten kann. Auch bei diesen Projekten haben unter Anleitung mehrere "Ein-Euro-Jobber" für den Verein gearbeitet.

An dieser Stelle nochmals allen herzlichen Dank.

                                                                                                      *BS